22. Spieltag
Nürnberg verpasst Rang drei
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Der 22. Spieltag:
Die Tabelle

Die weiteren Spiele: 1.FC Nürnberg 1 : 1 (1 : 1) Energie Cottbus M'gladbach - St. Pauli Der 1. FC Nürnberg hat in der Zweiten Fußball-Bundesliga den Sprung auf einen Aufstiegsplatz verpasst. Im zweiten Spiel unter seinem neuen Trainer Klaus Augenthaler kam der fränkische Traditionsverein am Freitagabend nur zu einem 1:1 (1:1) gegen Mitkonkurrenten Energie Cottbus, blieb aber damit auf eigenem Platz ungeschlagen. Vor 19 500 Zuschauern im Frankenstadion hatte Rödlund Cottbus in der 21. Minute in Führung gebracht, Beliakov traf in der 37. Minute zum hochverdienten Nürnberger Ausgleich. Durch den Punktgewinn verteidigte Cottbus mit nun 35 Punkten auch nach 22. Spieltag seinen dritten Tabellenplatz und hielt den 1. FC Nürnberg mit zwei Punkten Vorsprung auf Distanz.

Druckvoller Beginn der Franken
Der "Club" begann sehr schwungvoll und setzte die Gäste von Beginn an unter Druck. Die erste Nürnberger Chance vergab Leitl in der 4. Minute mit einem Schuss aus zehn Metern. Ein Kopfball von Beliakov nach elf Minuten ging nur knapp am linken Pfosten vorbei. Mitten in die Nürnberger Drangperiode hinein fiel das 1:0 für die Gäste: Nach einer Flanke von Labak und einem missglückten Befreiungsschlag des Nürnberger Liberos Lösch traf Rödlund aus neun Metern in der 21. Minute. Trotz des überraschenden Rückstands verlor der 1. FCN nicht seine spielerische Linie und kam durch eine bulgarische Co-Produktion zum verdienten Ausgleich. Spielmacher Stoilas passte steil auf seinen Landsmann Beliakov, der aus spitzem Winkel mit seinem achten Saisontor zum 1:1 traf (37.).

In der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel. Stoilas hatte in der 55. Minute mit einem Kopfball aus sieben Metern die Chance zur Nürnberger Führung, doch Scherbe rettete für den bereits geschlagenen Torwart Piplica auf der Linie. Cottbus konnte ab Mitte der zweiten Hälfte das Spiel offener gestalten. Wawrzyczek zwang mit einem Freistoß fünf Minuten vor Schluss Nürnbergs Torwart Köpke zu einer Glanzparade. Krzynowek vergab in der Schlussminute mit einem Schuss an die Latte die Chance zum Nürnberger Sieg.

 

24. Spieltag
Nürnberg rückt auf Platz vier vor
1.FC Nürnberg 5 : 1 (1 : 1) Hannover 96

Klaus Augenthaler hat Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg wieder zurück in die Erfolgsspur geführt. Im vorgezogenen Spiel des 24. Spieltages besiegten die Franken Hannover 96 5:1 (1:1) und holten mit dem Weltmeister von 1990 als Trainer sieben Punkte aus drei Spielen. Der "Club" liegt nun mit 36 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz und hat nur noch zwei Zähler Rückstand auf den Drittplatzierten Energie Cottbus.

Für Hannover hat unterdessen der Kampf um den Klassenerhalt begonnen. Der Vorjahresvierte rutschte durch die erneute Schlappe auf den 13. Platz ab. Mit 28 Zählern haben die Niedersachsen, die seit sieben Auswärtsspielen ohne Sieg sind, nur noch ein kleines Punktepolster zu den Abstiegsrängen.

Nervöser Beginn

Vor 13.300 Zuschauer im Nürnberger Frankenstadion starteten die Gastgeber sehr nervös und kamen mit der agressiven Spielweise der Niedersachsen nicht zurecht. Die zunächst überraschende Nürnberger Führung durch Dimtcho Beljakow (18.) konnte Bastian Reinhardt nur drei Minuten später ausgleichen.

Nürnberg mit furiosem Start in Hälfte zwei

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild. Der "Club" legte einen furiosen Start hin. Beljakow (46.) mit seinem zehnten Saisontor und Martin Driller (48.) brachten die Hausherren kurz nach Wiederanpfiff mit 3:1 in Front. Erneut Driller (64.) und Stoikos Stoilas (88.) machten den höchsten Saisonsieg perfekt.

Die Torschützen Beljakow und Driller waren beim Gastgeber die herausragenden Akteure, während sich bei den Schützlingen von 96-Trainer Horst Ehrmantraut lediglich Markus Kreuz als Aktivposten auszeichnete.
 

 

25. Spieltag
Beliakow sichert Nürnberger Auswärtssieg
Karlsruher SC 0 : 1 (0 : 1) 1.FC Nürnberg

Karlsruhe - Der 1. FC Nürnberg hält unter dem neuen Trainer Klaus Augenthaler weiter Kurs Richtung Fußball-Bundesliga. Beim Zweitligaschlusslicht Karlsruher SC kam der "Club" zu einem 1: 0 (1:0)-Erfolg und blieb kam damit im vierten ungeschlagenen Spiel unter der Regie des Weltmeisters von 1990 zum dritten Sieg.

Gelb-Rot für Van Eck

Allerdings mussten die Franken den Sieg mit einer Gelb-Roten Karte für den Niederländer Rene van Eck wegen wiederholten Foulspiels (82. ) bezahlen, der nun am kommenden Wochenende im Verfolgerduell gegen Alemannia Aachen fehlt. Erfolgsgarant für die Nürnberger, die bis auf zwei Punkte an den Tabellendritten Energie Cottbus heranrückten, war wieder einmal Dimcho Beliakow. Der Bulgare erzielte bereits in der dritten Minute das Tor des Tages. Für Beliakow war es schon das elfte Saisontor.

KSC-Abstieg besiegelt

Danach versäumten es die Gäste, aus ihrer Überlegenheit und den zahlreichen Konterchancen mehr Kapital zu schlagen. Der KSC, der den spielerisch besseren Nürnbergern lediglich Kampf entgegenzusetzen hatte, verpasste mit der erneuten Niederlage wohl die letzte Chance, doch noch den Anschluss an die Nicht-Abstiegs-Plätze zu schaffen. Beste Spieler waren vor 14.000 Zuschauern bei den Karlsruhern Vragel da Silva und Torhüter Jentzsch, beim "Club" überzeugten Markus Lösch und Jacek Krzynowek.

 

 

28. Spieltag
Gerechtes Remis im Spitzenspiel
1.FC Nürnberg 1 : 1 (1 : 1) 1.FC Köln

Der 1. FC Nürnberg hat in der Zweiten Fußball- Bundesliga dem Tabellenführer 1. FC Köln keine Niederlage beibringen können. Im Spitzenduell des 28. Spieltages mussten die Nürnberger vor eigener Kulisse gegen die Kölner mit einem 1:1 (1:1) zufrieden sein und konnten sich somit nicht für das demütigende 1:6 in der Vorrunde revanchieren. Vor rund 38 600 Zuschauern im Frankenstadion brachte Stoilas die Nürnberger in der 30. Minute in Front, die Köln durch Lottner in der 42. Minute ausglich. Die Nürnberger, die sich damit nicht auf einem Aufstiegsplatz setzen konnten, blieben im 14. Heimspiel unbesiegt, während die Rheinländer auswärts weiter auf eine ausgeglichene Bilanz verweisen können.

Beide Teams mit viel Respekt

Beide Teams zeigten von Beginn an Respekt voreinander, so dass die Spitzenpartie ziemlich niveaulos dahinplätscherte. Zu viel Mittelfeldgeplänkel prägte das langweilige Geschehen auf dem Rasen. Erst als Stoilas nach einer halben Stunde mit einem 25-m-Freistoß Kölns Torhüter Pröll zum 1:0 überwand, kam Farbe in die Begegnung. Die von Ewald Lienen trainierten Rheinländer demonstrierten nun, warum sie auf dem ersten Platz stehen und drängten die Franken in die Defensive. Der 1:1-Ausgleich durch Lottner drei Minuten vor der Halbzeit war die fast logische Konsequenz.

Schiri zog Elfmeter-Entscheidung zurück

Zuvor war es in der 36. Minute zu einer umstrittenen Szene gekommen, als der Nürnberger van Eck den Kölner Springer an der Strafraumgrenze foulte und Schiedsrichter Schmidt auf den Elfmeterpunkt zeigte. Doch nach heftigen Protesten der "Club"-Spieler und Anfrage bei seinem Assistenten zog Schmidt seine Entscheidung zurück und verlegte den Tatort außerhalb des Strafraums, was heftige Reaktionen der Kölner zur Folge hatte, allerdings ohne Erfolg. Das 2:1 hatte Driller auf dem Fuß, doch sein Schuss (45.) landete direkt in die Arme von Pröll.

Zweite Hälfte mit vielen Torchancen

In der zweiten Hälfte sahen die Besucher dann eine echte Spitzenbegegnung mit vielen Torchancen. Die Nürnberger, bei denen sich die Hereinnahme von Leitl (46.) für Ziemer durch zahlreiche gefährliche Flankenläufe bezahlt machte, hatten dabei Vorteile. Nach dem Voigt (50.) aus spitzem Winkel nur den Pfosten des «Club»-Tores getroffen hatte, vergaben die Nürnberger drei große Möglichkeiten. Driller (56.) schoss knapp über das Tor, einen Stoilas-Kopfball (60.) wehrte Voigt auf der Linie ab, und van Eck (62.) scheiterte kurz darauf mit einem Kopfball an die Latte. Köln hatte noch durch Springer (69.) und Donkov, der eine Flanke knapp verfehlte, gute Chancen.
 

 

29. Spieltag
Nürnberg erhielt Aufstiegsdämpfer
Rot-Weiß Oberhausen 1 : 0 (0 : 0) 1.FC Nürnberg

Der 1. FC Nürnberg verlor wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. Die Franken unterlagen in der 2. Liga am Freitagabend vor 5 300 Zuschauern im Niederrhein-Stadion mit 0:1 (0:0) bei Rot-Weiß Oberhausen. Den einzigen Treffer der Begegnung erzielte Vier in der 58. Minute. Die Nürnberger verpassten mit dieser Niederlage den Sprung auf Rang drei und damit einen Aufstiegsplatz. Für die Gastgeber bedeuten die drei Punkte einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt.

Keine Nürnberger Torchance in der ersten Hälfte

In der ersten Hälfte war von angekündigten Angriffsfußball der Nürnberger nicht zu sehen, sie erspielten sich keine Torchance. Bei den Oberhausern macht sich das Fehlen von Libero Backhaus und der Mittelfeldakteure Hayer und Ciuca bemerkbar. Trotzdem hatte RWO mit einem Flachschuss von Obad und einem Kopfball von Vier die besseren Möglichkeiten.

Nürnberg druckvoller, Oberhausen kontert

Nach dem Seitenwechsel begannen die Gäste druckvoller, doch die Oberhausener waren erfolgreicher. Nach einer Flanke von Obad köpfte Vier aus sechs Metern zur Führung ein. Gegen die nun anstürmenden Franken verlegten sich das Team von Trainer Ristic auf Konter. Mehr als ein Abseitstreffer von Obad kam für Oberhausen nicht heraus. In der Schlussphase rettet RWO-Keeper Adler den Sieg, als er einen Fünf- Meter-Schuss des eingewechselten Hobsch pariert.
 

 

¬ Fussball ¬ 2. Bundesliga ¬ Spielberichte ¬ 1.FC Nürnberg - SpVgg Greuther Fürth

 

30. Spieltag
Weiterer Rückschlag für den "Club"
1.FC Nürnberg 2 : 2 (2 : 2) SpVgg Greuther Fürth Der 1. FC Nürnberg hat im Kampf um einen Aufstiegsplatz in der Zweiten Fußball-Bundesliga einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen. Im 244. Frankenderby kam der "Club" im eigenen Stadion am Sonntag gegen die SpVgg Greuther Fürth nicht über ein 2:2 (2:2) hinaus.

Die Mannschaft von Trainer Klaus Augenthaler blieb damit im fünften Spiel in Folge sieglos und verpasste damit erneut den Sprung auf Tabellenplatz drei. Greuther Fürth unternahm mit dem Punktgewinn einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt.

"Ich denke, es dürfte nichts mehr schief gehen", jubelte Daniel Felgenhauer. Vor 28 000 Zuschauern erzielte Driller (23./35.) die Nürnberger Tore, Reichold (33.) und Türr (38.) egalisierten jeweils die Nürnberger Führung.

"Ich empfinde dieses Unentschieden wie eine Niederlage", sagte ein enttäuschter Klaus Augenthaler gegenüber dem Pay-TV-Sender "Premiere World" und war sich darin mit seinem Fürther Kollegen Benno Möhlmann einig. Ex-Nationaltorwart Andreas Köpcke fand seine Mannschaft "nicht clever genug" und bemängelte vor allem die Nürnberger Abwehrfehler: "Das sind Dinge, die nicht passieren dürfen." Kämpferisch zeigte sich Martin Driller: "Es sind noch vier Spiele, die müssen wir eben gewinnen", sagte der zweifache Torschütze.

Die Zuschauer sahen von Beginn an eine temporeiche und unterhaltsame erste Halbzeit. Nach einem Solo von Leitl über das halbe Spielfeld rettete Hain, der für den verletzten Reichold im Fürther Tor stand, gegen Beliakow. Mit einem Distanzschuss aus 25 Metern überwand Driller den zu weit vor dem Tor postierten Hain und erzielte den Führungstreffer für den "Club" (23.). Ein Deckungsfehler der Nürnberger Abwehr ermöglichte den Ausgleich für Greuther Fürth. Reichold traf völlig freistehend per Kopf (33.).

Nur zwei Minuten später nutzte erneut Driller die mangelnde Zuordnung in der Greuther Abwehr mit seinem neunten Saisontor zum 2:1 (35.). Eine Flanke von Hassa verwertete Türr für die Gäste zum 2:2 (38.) "Nach hinten arbeiten wir zu sorglos, wir haben den Greuthern das Tore schießen zu einfach gemacht", ärgerte sich Nürnbergs Co- Trainer Thomas Brunner in der Halbzeit gegenüber Premiere World".

In der zweiten Hälfte verflachte das Spiel. Die Gäste gaben ihre defensive Einstellung weitgehend auf und konnten die Partie weitgehend ausgeglichen gestalten, ohne jedoch zu zwingenden Torchancen zu kommen. Beliakow hatte noch den Nürnberger Siegtreffer auf den Fuß (83.), scheiterte jedoch an Reichold.

 

 

31. Spieltag
Nürnberg träumt weiter vom Aufstieg
Stuttgarter Kickers 0 : 3 (0 : 1) 1.FC Nürnberg

Der 1. FC Nürnberg darf weiter von der direkten Rückkehr in die Fußball-Bundesliga träumen - für die Stuttgarter Kickers wird es nach der 0:3-Heimniederlage gegen den Club am Tabellenende der Zweiten Liga immer enger. Nach Treffern von Krzynowek (29.), Leitl (49.) und Driller (82.) vor 10 000 Zuschauern im Stuttgarter Waldaustadion verbesserte sich die Elf von Trainer Klaus Augenthaler mit 49 Punkten auf Aufstiegsplatz drei.

Die Mannschaft von Trainer Dragoslav Stepanovic hat dagegen drei Spieltage vor dem Saisonende zwei Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz (34).

Dabei waren die Gastgeber schnell ins Spiel gekommen und dominierten die ersten 20 Minuten. Doch Torjäger Tomislav Maric (1.) scheiterte aus neun Metern am Nürnberger Pfosten, nachdem Gäste- Schlussmann Andreas Köpke bereits geschlagen war. Auch der Brasilianer Cassio konnte seine Torchance (4.) nicht nutzen.

Anschließend konnten die Nürnberger die Partie ausgeglichen gestalten, und der Pole Krzynowek nutzte mit einem Volleyschuss aus zwölf Metern die einzige Torchance der Gäste im ersten Durchgang.

Kickers können Überzahl nicht nutzen

Der Club kam wacher aus der Pause und sorgte durch Leitl (49.) bereits für die Vorentscheidung zum 0:2. Zehn Minuten später wurden die Gäste zwar durch eine gelb-rote Karte für Spielmacher Stoilas (59.) geschwächt, aber die "Blauen" verstanden es nicht, aus der Überzahl einen Nutzen zu ziehen.

Die Gäste sorgten mit dem 3:0 durch Martin Driller (82.) nach einem Torwartfehler von Ramovic für die endgültige Entscheidung. Doch auch Stuttgart beendete die Partie nicht vollzählig: Kickers-Mittelfeldspieler Torsten Raspe sah nach einem groben Foul an Driller (85.) die Rote Karte.
 

 

32. Spieltag
Bochum fast am Bundesliga-Ziel
1.FC Nürnberg 0 : 1 (0 : 0) VfL Bochum

Der VfL Bochum kann den Sekt für die Aufstiegsfeier kalt stellen. Nach dem 1:0 (0:0)-Sieg beim 1. FC Nürnberg fehlt den Westfalen zwei Runden vor Schluss nur noch ein Punkt, um die Rückkehr ins Fußball-Oberhaus perfekt zu machen. Die Franken mussten dagegen durch die erste Heimniederlage im Aufstiegskampf in der Zweiten Liga einen herben Rückschlag hinnehmen. Das Team von Trainer Klaus Augenthaler liegt als Fünfter mit 49 Punkten drei Zähler hinter dem Tabellendritten Energie Cottbus. Das Tor des Tages erzielte der Pole Henryk Baluszinski in der 84. Minute.

Die Partie begann für die Gastgeber mit einem Schock, als Torhüter Andreas Köpke bereits nach sechs Minuten mit Verdacht auf einen Muskelfaserriss im Oberschenkel das Spielfeld verlassen musste. Ob der Europameister, der durch Ersatzmann Darius Kampa ersetzt wurde, in den letzten beiden Spielen der Nürnberger bei Tennis Borussia Berlin und gegen Borussia Mönchengladbach zu Verfügung steht, ist damit unklar.

Die nur 18.500 Zuschauern im Frankenstadion sahen einen schwungvollen Beginn. Zweimal hatte Achim Weber für Bochum gute Möglichkeiten, und Christian Möckel lief alleine auf Bochums Torhüter Thomas Ernst zu, der aber retten konnte. Kurz vor der Halbzeit vergab Delron Buckley die Riesenchance zur Gästeführung. Der südafrikanische Nationalstürmer spitzelte bei einem Konter den Ball an "Club"-Torhüter Kampa vorbei und schoss den Ball aus 18 m über das leere Tor.

Nürnberg hatte die erste dicke Chance im zweiten Durchgang durch Möckel. Doch dessen 16-m-Schuss in der 53. Minute ging ebenso knapp am Tor vorbei wie ein Heber von Sven Günther (59.) und ein Geschoss von Martin Driller (62.). Stefan Leitl (65.) scheiterte nach einem Alleingang an Ernst. Im Gegenzug rettete Nürnberg-Torwart Kampa vor Achim Weber.

Bei Nürnberg verdienten sich Stefan Leitl und Tomasz Kos die besten Noten. Bei Bochum überragte Torhüter Ernst, der fleißige Buckley gefiel ebenfalls.
 

 

33. Spieltag
Tennis Borussia Berlin 1 : 3 (0 : 2) 1.FC Nürnberg

ZWISCHENSTAND1 : 3 (0 : 2)DATUM21.05.00 ZUSCHAUER2.000

SCHIEDSRICHTERFlorian Meyer

TORE0:1 Martin Driller (9.)
0:2 Marek Nikl (40.)
0:3 Bernd Hobsch (50.)
1:3 Marco Walker (67.)
 

 

34. Spieltag
Mönchengladbach verliert Fernduell
1.FC Nürnberg 2 : 1 (0 : 0) Borussia M'gladbach

Nürnberg - Borussia Mönchengladbach hat das Fernduell mit Energie Cottbus verloren und den Wiederaufstieg in die Eliteliga verpasst. Die Gladbacher gingen am Freitagabend im Spitzenspiel des letzten Spieltages der 2. Fußball-Bundesliga beim 1. FC Nürnberg als 1:2 (0:0)-Verlierer vom Platz und rutschten damit sogar auf Rang fünf hinter den Franken.

Gleichzeitig gewann Energie Cottbus gegen den neuen Meister und Aufsteiger 1. FC Köln mit 2:0 (1:0) und verteidigte damit mit einem Punkt Vorsprung den dritten Tabellenplatz, der den Aufstieg in die Bundesliga bedeutet.

Die Nürnberger Tore gegen Gladbach vor der ausverkauften Kulisse von 43.956 Zuschauer im Frankenstadion markierten per Kopfball Möckel (58.) und Driller (68.). Für die Westfalen, bei denen nach der Bekanntgabe der Cottbuser 1:0-Führung gegen Köln die Luft scheinbar draußen war, erzielte Frommer (74.) das Ehrentor. Von der 77. Minute an mussten die Borussen auf Korzynietz verzichten, der von Schiedsrichter Merk (Kaiserslautern) wegen Nachtretens an Nikl die Rote Karte erzielt.

Gladbach begann stark

Der fünfmalige Deutsche Meister aus Gladbach hatte gegen den Tabellen-Fünften aus Nürnberg, der seine Aufstiegshoffnungen vor einer Woche mit der 0:1- Heimniederlage gegen den VfL Bochum begraben konnte, in der ersten Halbzeit ein klares Übergewicht. Im Mittelfeld boten die Gladbacher das variantenreichere Spiel und erspielten sich bei einem Eckenverhältnis von 6:0 auch die klar besseren Chancen.

Doch scheiterte Arie van Lent (8./28.) ebenso wie Ketelaer (23.) an 1. FCN-Torhüter Kampa. Zudem zielten van Lent (36.) und Ketelaer (37.) kurz hintereinander aus aussichtsreicher Position am Nürnberger Tor vorbei. Nürnberg hatte dagegen nur zwei "Halb"-Möglichkeiten durch Driller (30.) und den für den verletzten Hobsch in der 17. Minute eingewechselten Möckel (40.).

Nach dem 2:0 wie gelähmt

Den Borussen schienen nach der Bekanntgabe der Cottbuser 2:0-Führung gegen Köln die Beine schwer zu werden. Die Nürnberger bekamen Oberwasser und markierten durch einen Kopfball von Möckel das 1:0. Zehn Minuten später erhöhte Driller nach einer Flanke von Weigl auf 2:0. Das 1:2 durch den für Ketelaer eingewechselten Frommer nach Querpass von van Lent ging ein Schuss von Korzynietz voraus, den Kampa nur ins Feld abwehren konnte.
 

 

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